
25 Samen
Aussaat: von Februar bis September
Sechstens: 1 m Abstand zwischen den Pflanzen, 1 m Abstand zwischen den Reihen
Ernte: ab dem zweiten Sommer nach der Aussaat.
Anden-Brombeere „Mora de Castilla“ (Robus glaucus)
Mora de Castilla (Rubus glaucus) Eine weitere lokale Rarität für Liebhaber der Küche und der Botanik.
Aus den Anden stammend, wo sie in Höhenlagen zwischen 1.500 und 3.000 m ü. d. M. wächst, bildet diese Pflanze Sammelsteinfrüchte, ähnlich wie Brombeeren und Himbeeren (mit denen sie dieselbe Gattung teilt). Die Früchte sind länglich geformt und etwas größer als die bekannten europäischen Arten.
Während der Reife wechseln sie ihre Farbe von Rot zu Schwarz, ähnlich wie unsere heimischen Brombeeren.
Warum also diese Pflanze kultivieren? Wegen ihres außergewöhnlichen Geschmacks: eine Mischung aus Brombeere und Himbeere, mit einer ausgeprägteren Säure und einem Nachgeschmack, der an Ananas erinnert. Diese aromatische Komplexität macht sie besonders interessant für alle, die sich mit Küche beschäftigen oder auf der Suche nach neuen Geschmackserlebnissen sind.
Im Anbau ähnelt die Pflanze unseren heimischen Brombeersträuchern: Sie ist robust, wüchsig und sehr ertragreich. Natürlich benötigt sie dennoch einige besondere Bedingungen.
Obwohl sie aus Hochlagen stammt, liebt sie Wärme, aber auch eine gewisse Luft- und Bodenfeuchtigkeit. Wir empfehlen daher einen halbschattigen Standort.
Ausgewachsene Pflanzen vertragen Temperaturen bis etwa –5 °C, sofern diese nicht über längere Zeit anhalten. Im ersten Wachstumsjahr empfehlen wir, die junge Pflanze mit einem Vlies (TNT) vor Frost zu schützen.
Sie können die Mora de Castilla entweder an einem Baum als natürliche Rankhilfe wachsen lassen oder ihr eine Spaliererziehung wie bei Weinreben geben. Ein regelmäßiger und fachgerechter Schnitt wirkt sich sehr positiv auf die Entwicklung und den Ertrag aus.
Im Sommer 2026 werden wir ein Video-Tutorial mit zweijährigen Pflanzen veröffentlichen, um Ihnen die richtigen Werkzeuge für die Pflege und den Schnitt im folgenden Jahr an die Hand zu geben.
